Campingplatz Erlaufsee.
Abendessen im Brauhaus Mariazell.
Brauhaus MariazellAbendblick auf die Basilika
24.7.2026
Mit dem Rad rund um den Erlaufsee.
Mit dem Lift auf die Gemeindealpe in Mitterbach.
MountaincartsTerzerhausTerzerhausWuchtelwirtinBlick von der Gemeindealpe Blick von der Gemeindealpe
Heimfahrt über die Wuchtelwirtin.
25.7.2026
Radausflug nach Mariazell.
Bürgeralpe
Erzherzog Johann WarteEdelweishütteBlick von der Bürgeralpe Blick von der Bürgeralpe Abendausklang am Strand vom Erlaufsee.
26.7.2026
Ötscherland Camping
27.7.2026
Radtour (bei Regen) - Ybbstalradweg
TöpperbrückeTöpperbrückeTöpperbrücke
Mit der NÖ-Card auf eine Bierprobe ins Erzbräu.
Mit dem Auto zum Abendessen ins Gasthaus Rehberger.
Erzbräu
28.7.2026
mit dem Lift auf den großen Ötscher und dann die Wanderung auf den Gipfel.
Blick vom Ötscher Blick vom Ötscher Blick vom Ötscher
Abendessen im Zellerhof.
Geschichte des Zellerhofes
Erstmalige urkundliche Erwähnung des Zellerhofes
Die erstmalige urkundliche Nennung des Anwesens „AUF DER ZELL“ findet sich im ersten „Urbar“ (Grundbuch) der Kartäuser aus dem Jahr 1367. 1332 wurde vom Habsburger Herzog Albrecht II. der Grundstein für die Kartause Gaming gelegt und nach 1o Jahren Bauzeit beendet. Damals war der Teil Lunzamt, der zwischen Ybbs, Seebach und Maißzinken liegt, im Besitz der Kartause. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts herrschte ein gewisser Wohlstand unter den Bauern. Von 1618 bis 1648 folgte der 30 jährige Krieg. Mit der Produktion von Eisen und Waffen Insere Gegend einigermaßen zu Reichtum. Mit Beginn des 17 Jahrhunderts erfolgte beim Zellerhof ein Umbau bzw. Neubau des mächtigen Stockhauses mit Gewölben. Auf der massiven Holztramdecke in der Schwarzen Stube" ist die Jahreszahl 1618 vermerkt. kam Der Besitzer des Hofes im Jahr 1625 wird im „Rainsbuch" der Kartäuser als „Amtmann Mathias Taverner" ausge-wiesen. Zu jener Zeit war der Zellerhof das Amtshaus der Grundherrschaft und Taverne. Der Volksmund besagt, dass der Zellerhof ein Gerichtshaus war, der Kogel dahinter der Galgenberg". Als man vor Jahrzehnten den alten Pferde-stall abgerissen hat, fand man in einer verborgenen Nische verrostete Handschellen. Der Name des Zellerhofes weist auf den Ort Mariazell hin. 1781 wurde unter Kaiser Josef II. die Kartause aufgelassen. Er ließ auch die Walfahrten verbieten. Nach seinem Tod wurde die alte Tradition bald wie-der aufgenommen. 1846 erwirbt der „Durchlasser" Johann Fallmann für 5000.- Gulden den Zellerhof. Laut Übergabevertrag vom Jänner 1850 übergab er für eine Ablöse von 5729.- Gulden den Zellerhof an seinen Sohn Ambros Fallmann und dessen Frau Theresia. Der große Wert lag offenbar vor allem auf der am Hause liegenden „Conzession" für das Gastgewebe. (Ausschank jeder Art und Beherbergung), was Jahrhunderte lang mit den Pilgerströmen vom Mostviertel und Mühlviertel nach Mariazell eine ertragreiche Basis bieten mochte. Da-mit möglichst viele Pilger ein Nachtlager finden, wurden abends in den Gaststuben Tische und Sesseln entfernt und Stroh als Schlafstelle aufgeschüttet. Die Tochter des Hauses Cäcilia Fallmann und ihr Mann Leopold Tippelreiter übernahmen 1890 das Anwesen, 1910 ging es an deren Sohn Franz Dippelreiter und dessen Frau Maria. 1912 wurde der Zellerhof aufwändig umgebaut. Dabei wurden die ursprünglich winzigen und vergitterten Fenster vergrößert. Mit Ausbruch des I. Weltkriegs versiegten die Walfahrerströme. Der Gasthausbetrieb wurde 1917 eingestellt. Damals gab es eine Verordnung der Lunzer Gemeinde, dass wegen Mangel an Lebensmitteln keine Sommergäste aufgenommen werden dürfen. Die kinderlosen Besitzer übergaben den Hof 1955 an den Neffen Engelbert Hager und dessen Frau Gabriele geb Raab. Das Ausnahmehäusl" in der See-straße wurde gebaut und in den Folgejahren wurden der Wirtschaftstrakt und die Stallungen modernisiert. Pächter versorgten den Hof. Um 1970 sah man in der Landwirtschaft keine Zukunft mehr und setzte auf den damals stark boomenden Fremdenverkehr. Grünflächen wurden in Bauland umgewidmet und verkauft. Mit großem finanziellem Aufwand wurde die Frühstückspension mit18 Komfortzimmern errichtet und am 1.5.1974 eröffnet. Leider hatte die touristische Entwicklung ihren Höhepunkt bereits überschritten und die Gewinne fielen nicht so hoch aus wie erwartet. Trotzdem investierten die Nachfolger Susanne und Peter Amhof um 1980 nochmals eine große Summe für die Renovierung des Althauses. 1987 musste
der Zellerhof wegen Überschuldung verkauft werden. Nach dem ersten Pächter des Zellerhofes war von 1989 bis 1995 Familie Morocutti, danach wurde er von Familie Weninger gepachtet. Dann versank der Zellerhof im Dornröschenschlaf. Der Betrieb wurde geschlossen und die Bäume am Zellerwirtkogel und rund um das Gebäude wurden immer höher. Vor einigen Jahren kaufte Familie Daurer das Anwesen und begann sofort mit unermüdlichem Fleiß mit der Sanierung des Betriebes. Modernisierung der Gästezimmer, Bau des Heizhauses, Umgestaltung der Außenanlagen, Errichtung des Frühstückraumes, der Kogel wurde abgetragen um Platz für die neue Küche und die Sanitäranlagen zu schaffen und der Schankbereich erneuert. Heuer wurde die schmucke und eindrucksvolle Fassade gestaltet. Es ist der fleißigen Wirtsfamilie Daurer zu danken, dass Lunz diesen Musterbetrieb hat, in dem sich Gäste und Einheimische sehr wohl fühlen .
29.7.2026
Amonhaus. Mendlingtal
Wappen von Lunz
30.7.2026
Auffahrt aufs Hochkar.
Blick vom Hochkar Blick vom Hochkar Blick vom Hochkar
Haus der Wildnis