Reisebericht Bayern 2023
15.7.2023 bis 30.7.2023
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23.7.2023
24.7.2023
Entlang der insgesamt rund dreieinhalb Kilometer langen Limesstrecke innerhalb des Gemeindegebietes von Neu stadt a. d. Donau hatte die Reichs-Limeskommission sechs Turmstellen, Standorte von Holz- und Steintürmen, nach-gewiesen (von West nach Ost: WP 15/42-47) Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass es sich bei WP 15/45. der sich ca. 40 m hinter dem Limesverlauf aul ehemals römischem Gebiet befindet. um ein 19 x 19 m messendes Kleinkastell handelt, das möglicherweise als Straßenposten fungierte. Von dort an, wo die künstlich angelegte Befestigung auf die Donau traf, bildete der Fluss in seinem weiteren Verlaut die Grenze des Römischen Reiches. Patrouillenboote sorg ten für die Sicherheit dieses sogenannten ..nassen" Limes (ripa), der nicht nur eine natürliche Demarkationslinie. sondern auch eine wichtige Verkehrsverbindung für den Personen- und Warentransport der Römer war. Römische Spuren hinter dem Limes: Etwa 8 km hinter dem Limes (auf der anderen Donauseite) wurden bei Ausgrabungen Fundamente eines Gebäudes entdeckt, bei dem es sich möglicherweise um ein Heiligtum für Mars und Victoria handelt.Aussichtspunkt: Rund drei Kilometer flussabwärts lassen sich Ausgrabungen besichtigen, die Einblicke in die römische Siedlungsgeschichte bieten.Legionslager: Es wird ein kurzzeitig bestehendes Lager (ca. \(380 \times 340 \text{ m}\)) bei Eining erwähnt. Dieses wurde um 170 n. Chr. für eine römische Legion errichtet, bis diese ihr endgültiges Quartier beziehen konnte. Entlang der insgesamt rund dreieinhalb Kilometer langen Limesstrecke innerhalb des Gemeindegebietes von Neu-stadt a. d. Donau hatte die Reichs-Limeskommission sechs Turmstellen. Standorte von Holz und Steintürmen, nach-gewiesen (von West nach Ost: WP 15/42 47) Neuere Untersuchungen haben ergeben dass es sich bei WP-15/45, der sich ca. 40 m hinter dem Limesverlauf aul ehemals romischem Gebiet befindet, um ein 19 x 19 m messendes Kleinkastell handelt, das möglicherweise al Straßenposten fungierte. Von dort an wo die künstlich angelegte Befestigung auf die Donau trat bildete der Fluss in seinem weiteren Verlaut die Grenze des Römischen Reiches. Patrouillenboote sorg ten für die Sicherheit dieses sogenannten nassen Limes (tipo), der nicht nur eine natürliche Demarkationslinie. sondern auch eine wichtige Verkehrsverbindung für den Personen- und Warentransport der Römer war. Ca. 8 km hinter der Limeslinie lag das Reiterkastell förring Auf der anderen Demauseite nahe Eining fanden sich bei Ausgrabungen während des 1. Weltkriegs Reste romischer Bauten: Auf einer Anhohe, dem Weinberg, entdeckte oman die Fundamente eines Turmes mit Mannschaftsunterkunft. anoglicherweise eine Signalstations sowie die Überreste eines kleinen Mars- und Victoria Tempel Rund drei Kilometer flussaufwärts kann nian heute noch die Ausgrabung des Auxiliarkastells Abasina Eining besichtigen, das von 80 n. Chr. bis in das 5. Jahrhundert hinein mit remischen Soldaten besetzt war. Nur kurzzeitig bestand dazu noch ein Holz-Ende Lager (380 x 340 m) bei Eining Unterteld es war wahrscheinlicte am Beginn der tyger Jalve von Augehörigen der Mali schen Legion gebaut worden, gedacht für eme leergang zeit, bis die Einheit Ilir heves Standquartier in Regensburg bezichen konnte Limesturm Hienheim Der im November 1975 nachgebaute Wachtturm des römi schen Limes bei Hienheim wurde am 25.10.2009 durch Brandstiftung mutwillig zerstört. Daraufhin hat die Stadt Neustadt a.d.Donau das Grundstück erworben und in enger Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband im Landkreis Kelheim und dem Bayerischen Landesamt für Denkmal-pflege die Wiedererrichtung des Turms vorangetrieben. In Anlehnung an das Römerkastell Abusina-Eining wurde der Turm in einer Stahlskelettbauweise mit moderner Holz-hülle und den „Zeitfenstern" neu aufgebaut. Fertigstellung des neuen Turms: 17.12.2013 Projektträger des wiedererrichteten Limesturms Hienheim ist die Stadt Neustadt a.d.Donau. Gefördert und unter-stützt wurde der Wiederaufbau durch die Regierung von Niederbayern sowie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege. Limesturm Hienheim م Der im November 1975 nachgebaute Wachtturm des römi schen Limes bei Hienheim wurde am 25.10.2009 durch Brandstiftung mutwillig zerstört. Daraufhin hat die Stadt Neustadt a.d.Donau das Grundstück erworben und in enger Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband im Landkreis Kelheim und dem Bayerischen Landesamt für Denkmal-pflege die Wiedererrichtung des Turms vorangetrieben. In Anlehnung an das Römerkastell Abusina-Eining wurde der Turm in einer Stahlskelettbauweise mit moderner Holz-hülle und den „Zeitfenstern" neu aufgebaut. Fertigstellung des neuen Turms: 17.12.2013 Projektträger des wiedererrichteten Limesturms Hienheim ist die Stadt Neustadt a.d.Donau. Gefördert und unter-stützt wurde der Wiederaufbau durch die Regierung von Niederbayern sowie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.
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Neuburg an der Donau
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